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Optifast

Funktionsweise von Optifast

Auch diese Diät erfolgt in mehreren Phasen. Anfangs reduziert man 6 oder 12 Wochen lang (je nach Programm) sein Gewicht durch ausschließliches Zuführen von Eiweißdrinks. Nach dieser Zeit lernt man “neu” zu Essen und das Gewicht auch zu halten. Die Statistiken bestätigen Bestwerte. Das Risiko von Jojo-Effekten wird auf das Maximum reduziert! Die Teilnehmer treffen sich ein mal wöchentlich 3 1/2 Stunden zu gemeinsamen medizinischen Untersuchungen, Sportstunden und Unterrichtseinheiten.

Vorteile von Optifast

Zuerst bekommt man einen Schreck – Das Langzeitprogramm Optifast 52 kostet 3.100 Euro, was auf den ersten Blick sehr teuer erscheint. Aber wenn man sich die Aufteilung und die Leistungen betrachtet relativiert sich das ganze schnell wieder.

Verhaltenstherapie 694€
Ernährungsberatung 278€
Bewegung 180€
Medizinische Leistungen 832€
Eiweißdrinks & Material 1.049€
Organisation 67€

Wo bekommt man einen Ernährungsberater, einen Psychologen, einen Facharzt und einen Bewegungstherapeut für diesen Preis? Der Durchschnittspreis liegt hier zwischen 60 und 120 Euro pro Stunde. Stecke ich also die 3.500 Euro in eigene Spezialisten, dann kann ich maximal die hälfte des Programms finanzieren. Auch muss man bedenken, dass man wöchentlich ärztlich untersucht wird.

Viele Krankenkassen decken ca. 50% der Behandlung, drei Monate muss man keine Lebensmittel kaufen. Wenn man dies einrechnet, ist Optifast nicht teuer! Pro Stunde Betreuung zahlen Sie unter 15 Euro!

Mehrere Freunde von mir haben das Programm erfolgreich absolviert, im Durchschnitt 30 kg abgenommen und kaum wieder zugenommen! Alle empfehlen es ausnahmslos weiter!

Innerhalb kürzester Zeit sieht man Erfolge! Kein Wunder, bei nur 800 Kalorien pro Tag. Das spornt an und der Zusammenhalt in der Gruppe tut sein übriges …

Nachteile von Optifast

Eins Vorweg: Diese Kritik ist auf extrem hohen Niveau! Jeder mit einem BMI über 35 ist bei Optifast sicherlich gut aufgehoben und lernt jede Menge für sein Leben dazu.

Was ich persönlich nicht akzeptieren kann ist die Erlaubnis von Cola Light und Süßstoff. Wer um die Wirkung von Aspertam weiß, darf dies nicht tolerieren!

Die psychologische Betreuung kratzt nur an der Oberfläche. Klar werden hier gute Tipps gegeben, aber der wahre Grund für das Übergewicht wird höchstens angekratzt. Man behandelt die Beschwerden, nicht die Ursache …

Nestle ist der Produzent der Eiweißdrinks – wir erinnern uns, Nestle stellt zum tonnenweise Lebensmittel her, die für viele der Einstieg zur Addipositas war. Ist das der Versuch einer Wiedergutmachung oder ein “na, da verdienen wir auch noch mit”? Meine Nackenhaare sträuben sich! Auch sind die Preise für die Eiweißprodukte sehr teuer. Die inhaltlich fast identischen Produkte erhält man auch in Apotheken und Drogerien – teilweise auch vom selben Hersteller. Die Kosten senken sich hier leicht um 50 bis 70 Prozent!

Fazit

Wer seit Jahren ein deutliches Übergewicht (BMI > 30) hat und in der Nähe eines Optifast-Zentrums wohnt (wöchentliche Treffen), kann bei diesem Programm eigentlich nichts falsch machen. Für mich klar an Platz 2 nach metabolic balance.

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104,5 kg – ich freue mich wie ein Schnitzel, da gestern noch 106,2 kg auf der Waage standen. Obwohl in meinem Kühlschrank nichts böses wohnt, Süßes tief in den Keller verbannt ist und ich ständig Sport treibe tut sich einfach nicht viel. Ich spiele mit dem Gedanken, einige Speisen durch Einweiß-Diät-Drinks zu ersetzen. Wenn ich mich für Optifast entscheide, muss ich ja drei Monate mit diesen Drinks überstehen.

Liegt es an mangelnder Willenstärke? Ich werde den Eindruck nicht los, dass ich keine Ahnung von “richtiger” Ernährung habe. Zum Beispiel beim Thailänder oder Chinesen – Gemüse mit Putenfleisch und Reis. Ist das jetzt gut oder schlecht? Ich kenne keinen dicken Asiaten, Gemüse ist gut, Pute auch einigermaßen, aber der Reis? Böse Kohlenhydrate oder wichtige Balaststoffe? Sattmacher oder Kohlenhydratfalle? Und dann auch noch der geschälte ohne wertvolle Vitamine …

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Feedback

Schreibe ich das hier nur für mich oder gebe ich jemandem Mut und Hoffnung auf dem Weg, weg vom Speck?

Gebt mir Feedback, schreibt mir, nützt die Kommentarfunktion am Seitenende! Ich würde mich freuen …

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Wandern

Lauter nette Menschen um mich herum, die mich zu 3 und 5-Stunden-Bergtouren einladen.

Ich sage lieber ab. Weil ich gesundheitlich etwas angeschlagen bin und – der viel entscheidendere Grund – weil ich die starke Befürchtung habe, nicht mithalten zu können.

Es sollte Sportgruppen für Unsportliche geben!

Zehn Männer überholen mich. Sportlich, durchtrainiert ziehen sie an mir vorbei; ich koche vor Neid!
Und hübsche Frauen, fröhlich lachend, unbeschwert.

Meine Entscheidung war gut, sehr gut! Kaum 15 Minuten unterwegs zu den Sibli-Wasserfällen bei Rottach-Egern, bin ich von oben bis unten nassgeschwitzt! Mein Puls ist trotz Pausen viel zu hoch. Obwohl das Wasser auf der Hütte eiskalt ist, muss ich eine Dusche nehmen. Wenigstens bin ich dort allein und niemand sieht mir bei der Freiluftaktion zu. Danach den Kachelofen an und mal abschalten!

Ein klares Ziel für meinen Lebensplan: In einem Jahr bin ich fit genug, um hier mithalten zu können!
Und Ziel zwei, eine fröhliche, aktive Freundin. Das muss doch zu schaffen sein …

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Ich bin mit einem guten Freund (und 20 anderen) auf einer Berghütte und grüble über die Gründe meines Übergewichts. Seit ich denken kann esse ich zu schnell, kaue zu wenig, trinke kaum und belohne/freue ich mich mit/über Essen. Egal, ob jemand dabei ist oder nicht.

Und jetzt stellt sich natürlich die Frage: Woher kommt diese Fixierung auf’s Essen? Trotz allen Grübelns – ich komme nicht drauf!

Voller Einkaufswagen/Kühlschrank = Glück
Leer = Unglück ?!?

Schinkennudeln, Kuchen, Schweinebraten & Knödel. Man kann eigentlich keinen Hunger mehr haben und trotzdem schiele ich wie süchtig auf die Gummibärchenpackung! Jemand bringt eine Riesenportion Schinken, Käse, Salami & Brot. Obwohl ich bereits kurz vor’m Platzen bin, ist klar, wer von der guten, ungarischen Salami naschen muß … ich!

Meine Gedanken kreisen zwischen Salami und Bärchen, ich bekomme sie nicht aus dem Kopf! Bin ich verrückt? Ich suche mir gleich nächste Woche einen Diätpsychologen. Oder ich probiere es mal mit Hypnose?

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