Der Hunger ist endlich vorbei und die Waage sagt heute früh 101,9kg, trotzdem bin ich irgendwie unzufrieden – was aber bei genauerer Betrachtung vollkommener Quark ist. Ich habe schon etliche Diäten ausprobiert. Brigitte-Diät, Kohlsuppe, Atkins, FDH – teilweise auch mit beachlichen Erfolgen: Mit der Atkins-Diät habe ich 10kg in 6 Wochen abgenommen … und wog nach 3 Monaten 2kg mehr als vorher :-(
Mein Problem war immer das gleiche: Zu umständlich, nicht alltagstauglich, mit Hungergefühlen und Einschränkungen, nicht Party- oder Restauranttauglich, beim Grillen oder bei Geburtstagsfeiern hat man dagesessen, wie ein Häufchen Elend. Das ist hier anders und daher ist metabolic balance mein Favorit! Eine Freundin erzählte mir davon, man geht zu einem Berater seiner Wahl (Fitness-Center, Heilpraktiker, … siehe Adressen), zahlt einmalig 400 Euro, lässt seine Blutwerte bestimmen und erhält ein, individuelles Ernährungskonzept. Wenn ich die (erforderlichen) Beratungsgespräche betrachte, ist dies ein günstiges Angebot. Ob Weight Watchers, Arzt oder Montignac-Methode, wesentlich günstiger ist das auf Dauer auch nicht!
In meinem Fall bedeuted dies, ich sollte eigentlich nichts anderes Essen außer Artischocken, Aubergine, Avocado, Blattsalat, Blumenkohl, Braune Bohnen, Brokkoli, Brunnenkresse, Chinakohl, Dicke Bohnen, Eichblattsalat, Feldsalat, Fenchelknolle, Frühlingszwiebel, Gartenkresse, Gewürzgurken, Grüne Bohnen, Grünkohl, Gurke, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Kopfsalat, Kresse, Lauch, Limabohnen, Lollo Rosso, Löwenzahnblätter, Mangold, Okra, Oliven grün, Pak-Soi, Pastinake, Pilze, Portulak, Radicchio, Romanasalat, Romanesco, Rosenkohl, Rote Kidneybohnen, Rucola, Sauerkraut, Schalotten, Schwarzaugenbohnen, Schwarzwurzel, Sellerieknolle, Spargel, Spinat, Spitzkohl, Staudensellerie, Tofu, Tomaten, Wachtelbohnen, Weiße Bohnen, Wirsing, Äpfeln, Aprikosen, Birnen, Brombeeren, Himbeeren, Mangos, Nektarinen, Pampelmusen, Papayas, Pflaumen, Zwetschgen, Haferflocken, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Forelle, Goldbarsch, Gründling, Heilbutt, Hering, Kaviar, Lachs, Makrele, Pangasius, Renke, Scholle, Schwertfischsteak, Seelachs, Seeteufel, Seezunge, Steinbutt, Thunfisch, Viktoriabarsch, Hähnchenbrust, Putenbrust, Feta, Mozzarella, Austernpilze, Shiitakepilze,Ei, Glasnudeln, Roggenknäcke- oder Roggenvollkornbrot.
Ich habe diese Liste mit denen meiner Bekannten verglichen und musste feststellen, dass sich die Pläne ähnlich sind. Allergien, Unverträglichkeiten und Vorlieben werden beachtet. Man sieht schnell, es geht hier nicht unbedingt um Kalorien oder den Fettgehalt, es geht um eine ausgeglichene Ernärung mit begrenzter Kohlenhydratmenge.
Nachteile von metabolic balance
Natürlich hat auch diese Diät Nachteile. Die ersten 14 Tage darf ich kein Öl oder Fett benutzen, man muss ständig kochen und gezielt einkaufen, Alkohol, Säfte & Süßes sind tabu. Jeder Tag muss genau aus drei Mahlzeiten bestehen mit jeweils 5 Stunden Pause dazwischen, ein Essen darf maximal eine Stunde dauern, muss mit Eiweß beginnen und nach 21 Uhr gibt es nichts mehr. Aber dass waren dann auch schon alle Einschränkungen.
Vorteile von metabolic balance
Da diese Einschränkungen für mich nicht so schlimm sind, gefällt mir das Konzept sehr gut. Einzig und allein der Verzicht auf meine heißgeliebten Gummibärchen macht mir zu schaffen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
Bei Einhaltung der Regeln hat man trotz kleiner Portionen keinen Hunger. Man hat keine Mangelerscheinungen, nimmt gut ab, kann es sein Leben lang einhalten, darf mal sündigen (und weiß auch wie), kann auf Geburtstage und Grillfeste, kann sich durchaus in Hotels, Raststätten, Urlaub und Tankstellen ernähren, was für mich der wichtigste Punkt ist.
Die Funktionsweise von metabolic balance
Wie funktioniert diese Diät? metabolic balance® ist ein Programm für eine Änderung des Stoffwechsels zur Gewichtsregulation – entwickelt von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern.
Das Programm besteht aus vier aufeinanderfolgenden Phasen: In einer Vorbereitungsphase von zwei Tagen bereiten Sie Ihren Körper schonend auf die folgende Ernährungsumstellung vor. Es folgt eine strenge Umstellungsphase von mindestens zwei Wochen. In dieser Phase ist die Kalorienaufnahme stark begrenzt.
In der folgenden gelockerten Umstellungsphase testen Sie gezielt von Ihnen gewählte Nahrungsmittel aus, die während der strengen Phase ausgeschlossen waren. Die abschließende Erhaltungsphase ist zeitlich nicht begrenzt und beginnt, sobald man mit dem neuem Gewicht zufrieden ist.
Fazit
Dieses Programm ist klarer Testsieger! metabolic ist keine Diät, sondern vielmehr eine Lebensform, die man gut ein Leben lang einhalten kann!

Letzte Kommentare