Sport

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Hurra, nach etwas über drei Monaten (und mehrere Jahre) habe ich über fünf Kilo abgenommen. Und das ohne dumme Gedanken, schlechtes Gewissen oder übertribenem Sport. Ich war im Kino, habe mit Freunden gekocht, habe mir Leckereien gegönnt (aber überlegt und dosiert), hatte Spaß und jetzt auch noch Erfolg – das motiviert weiterzumachen!

Ein gesundes Körpergewicht beginnt im Kopf. Was mir beim durchhalten sehr geholfen hat bzw. die Motivation war, nicht mehr zu Essen als nötig, waren ein paar kleine Denkansätze:

a) Was sind die Kosten für “Dick sein” (kein Partner, miese Laune, die Hälfte der Kleidung passt nicht, man wirkt träge und insportlich, …)

b) Wie hoch ist der Gewinn “Schlank sein” (Man spart unmengen an Geld, zum Beispiel beim Essengehen für Vorspeisen, Dessert, Cocktails,  aber auch für neue Kleidung, da die alte wieder passt. Das andere Geschlecht schaut einen auf einmal ganz anders an, …)

Das jedesmal bei Unvernunft vorher durchdacht und die Unvernunft war weg ;-)

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Welche Gegenmaßnahmen sind nötig? Nun, einfach gesagt weiß das eh jeder: Gesund ernähren, Sport treiben, Schokolade und Alkohol weglassen, … nur wie?

Als ersten Schritt empfehle ich dringend, einen ärztlichen Gesundheitscheck. In München kann ich das Klinikum Grosshadern empfehlen, hier gibt es Spezialisten genau für diese Thematik (siehe Adressen). Bei einem EKG erfährt man schell seine Pulsobergrenze, die man dringend beachten sollte. Glauben Sie mir, ich habe es schon einmal falsch gemacht. Zwei Jahre Sport ohne Ende, aber kaum Erfolge. Viel hilft leider nicht immer viel! Um stets im richtigen Puls zu trainieren, benötigen Sie unbedingt eine Pulsuhr. Es gibt hier schon günstige Einsteigermodelle ab 15 Euro. Ich habe mich für ein teures Modell von Suunto entschieden, das leider bis heute nicht richtig funktioniert :-(

Als die ultimative Sportart habe ich das Joggen entdeckt, was mir in der Vergangenheit jedoch nie Spaß gemacht hat.
Spaß ist aber das Wichtigste! Machen Sie nicht den Fehler und quälen Sie sich in einem Fitnesscenter, wenn Ihnen nicht danach ist. Machen Sie lieber etwas anderes, Hauptsache Sie machen es gerne. Lieber nicht so effektiv, aber ohne innere Wiederstände. Squash, Schwimmen, Bergsteigen, Skifahren (ohne wilde Hüttenaufenthalte), Tanzen, egal was! Planen Sie dies mehrmals in der Woche ein, ohne dass es Ihnen zum Hals heraushängt …

Aus “Ich gehe fünf mal in der Woche in das Fitnesscenter” wurden erst vier, dann drei, dann kam der Sommer und draussen ist es eh viel besser, bis man es dann ganz bleiben lässt und nur noch für das gute Gewissen Beiträge zahlt.
Investieren Sie das Geld lieber in gute Laufschuhe (unbedingt nötig), ein Profi-Sprungseil, Walking-Stöcke oder ein Designer-Sportoutfit, dass Sie wirklich gerne tragen. Meine Planung für mein EWMP-Programm (Endlich wieder Märchen-Prinz) sieht jetzt, nach diversen Fehlschägen, so aus: 1x pro Woche schwimmen in einem coolen Bad (siehe Adressen), evtl. in einem Verein? 2-3x pro Woche laufen, kleinere Strecken! Max. 5km, ich wiege zuviel, ich habe mir schon einmal durch zu viel Training fast mein Knie kaputt gemacht. Radfahren, alle nähreren Strecken per Rad und 1-2x pro Woche eine größere Tour. Ab und zu wandern oder Bergsteigen, kleine Touren, die mir mit (noch) über 100kg auch Spaß machen. Snowboarden und evtl. Tanzen oder Taekwondo. Nicht dass ich so ein Fan von Kampfsportarten bin, aber allein von dem Aufwärmtraining werden Sie fit wie nie zuvor. Nachdem alleine nie wirklich Spaß macht und man dann ja auch nicht wirklich muss, wäre ein Trainingspartner oder ein Verein nicht schlecht. Ausserdem lernt man da auch neue Leute kennen …

Ich beginne jetzt mit einem Reistag und gehe später eine Stunde schwimmen, ganz langsam, ganz ruhig, mein Körper muss sich erst einmal darauf einstellen, dass er wieder gefordert wird ;-)

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Problemanalyse

Wenn man Erfolg bei solch einem Projekt haben will, muss man einige Punkte beachten:

- Was hat zu dem Problem geführt
- Welche Gegenmaßnahmen sind nötig
- Wer kann mir dabei helfen
- Wie halten Erfolge dauerhaft an

Was hat zu dem Problem geführt?

Eins ist ganz klar: Die Anderen sind schuld! Meine Mutter kocht mit zu viel Fett, wegen meiner Allergie war ich in Sport nicht so gut, meine Ärzte waren einfach schlecht, ich war unglücklich, mir hat ja keiner geholfen …
Ich habe es mir einfach gemacht. Aber dauerhafter Erfolg stellt sich leider erst dann ein, wenn man die Verantwortung für sein Handeln übernimt. Die Wahrheit ist, ich esse einfach gerne, gut und zu viel. Auf jeder Party ist das Buffet das Highlight, die Salzstangen unverzichtbar, Erdnüsse sind auch nicht schlecht! Wenn ich mich mit den anderen Gästen vergleiche, muss ich feststellen, diese Gier nach Essen besteht nur bei mir! Ist Essen eine Sucht?

Essen ist scheinbar in meinem Kopf ein Belohnungsprinzip, ein Glücksgefühl, ein Ersatz. Bei mir ist es ein Ersatz für gute Freunde. Und es ist das beste im Leben überhaupt. Das darf und kann nicht sein! Freunde, Frauen und Sex sollten diesen Stellenwert einnehmen. Musik, Kunst, Kultur, Werte oder irgendwas anderes. Aber Essen?

Ich kann Ihnen eins mit Sicherheit sagen – Sie werden wahrscheinlich nicht selbst darauf kommen. Ein Ernährungsexperte im Krankenhaus sagte zu mir, das wichtigste, was sie brauchen ist ein Psychologe. Ich hatte damals gelacht. So ein Blödsinn! Ich bin doch nicht verrückt! Er hatte Recht! Allerdings habe ich bis heute keinen guten Psychologen gefunden, jedenfalls keinen, der mir helfen konnte. Hilfe kam von ganz wo anders.
Dick sein macht einsam. Ich meldete mich bei Singleportalen an und stieß auf eine Annonce für ein Singletraining. Das war leider ausgebucht, ich wurde in ein anderes Seminar gesteckt: Löse (D)ein Problem mit Grace Pampus.

Ich brauchte ungefähr sechs Wochen, um mich von diesem Wochenende zu erholen. Mein Kopf war voller Gedanken und Fragen. Ich dachte mir, wenn es eine Frau schafft, Dich an zwei Tagen so verändern kann, was passiert dann erst bei einem richtigen Seminar? Ich meldete mich zum CoachingIntensive an. Und ich kann eins mit Sicherheit sagen, das Geld war gut investiert. Sehr gut! Endlich habe ich verstanden, wie ich ticke. Wie Menschen ticken. Warum meine Beziehungen alle unglücklich waren … warum ich unglücklich war!

Ich nenne alles nach diesem Seminar, für mich wirklich eine Art (positiver) Gehirnwäsche, Leben 2.0! Das vorher eher so ein vor mich dahinexistieren. Für jemanden, der so eine Erfahrung noch nicht gemacht hat, mag das nicht nachvollziehbar klingen. Aber im Gegensatz zu Psychologen, die mir eine Maltherapie andrehen wollten und verlangten, dass ich ein Pferd zeichne (den Sinn habe ich bis heute nicht verstanden), erklärte mir Grace Pampus, warum ich nicht ich selbst war. Danke Grace, Danke für mein neues Leben!

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